Hängeseilbrücke Geierlay

Rhein-Hunsrück: Standort mit Zukunft

Der Soonwald - ein einzigartiges geschlossenes Waldgebiet

Blick über Flckertshöhe auf Hunsrück und Mittelrhein

Welterbe Oberes Mittelrheintal

Nature One

Rhein-Hunsrück

Standort mit Zukunft

Der Rhein-Hunsrück-Kreis

Der Rhein-Hunsrück-Kreis in seiner heutigen Form entstand im Jahre 1969 im Zuge der Kreisreform. Vorgänger waren im Wesentlichen die vormaligen Landkreise Simmern und St. Goar, die bereits seit dem Jahre 1816 existierten, als nach dem Ende der französischen Herrschaft über das Rheinland das Königreich Preußen eine Gebietsreform durchführte. Heute leben in den sechs Verbandsgemeinden und der kreisfreien Stadt Boppard rund 102.000 Menschen. Kreisstadt ist Simmern.

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Natur- und Kulturlandschaft

Das Kreisgebiet umfasst weite Teile der Hunsrückhochfläche und der südlich anschließenden Quarzitrücken wie dem Soonwald als Teil des Rheinischen Schiefergebirges, welches vom Rhein, der zugleich die östliche Kreisgrenze bildet, im Bereich des Mittelrheintals durchbrochen wird. Die Überprägung durch die Kräfte der Natur, aber vor allem durch den Menschen, haben erst das heutige Bild der Landschaft geschaffen. Ein hoher Waldanteil mit einer traditionell bedeutsamen Forstwirtschaft, die intensive Acker- und Grünlandnutzung und der Weinbau am Rhein machen zusammen mit den alten Städten am Rhein und den vielen schmucken Dörfern die einzigartige Kulturlandschaft aus.

Erlebbare Geschichte

Die Besiedlung der Region setzte bereits in der Jungsteinzeit ein, worauf verschiedene Fundstücke hinweisen. Später prägten für mehrere Jahrhunderte die Kelten die Siedlungsgeschichte, ehe im letzten vorchristlichen Jahrhundert das linksrheinische Gebiet dem Römischen Reich einverleibt wurde. Die lange römische Herrschaft endete erst mit der Völkerwanderung. Im Mittelalter kämpften unterschiedliche Häuser von Adel und Geistlichkeit um die Vorherrschaft in der Gegend. Besonders zu leiden hatte das ganze Gebiet unter den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges und schlimmen Epidemien. Schließlich sorgten die Truppen Ludwigs XIV. von Frankreich im Pfälzischen Erbfolgekrieg für die Zerstörung vieler Städte und Burgen auf dem Hunsrück und am Rhein. Die Überbleibsel all dieser Epochen können teils vor Ort, teils in Museen bewundert werden. Geschichte ist allgegenwärtig und erlebbar. Dafür sorgte nicht zuletzt der Hunsrücker Regisseur Edgar Reitz mit seiner „Heimat“-Trilogie, die das 20. Jahrhundert in der Region filmisch festhielt.

Besucher aus aller Welt

Der Blick auf den Felsen der Loreley ist eines der berühmtesten Landschaftsmotive ganz Deutschlands und vielen Menschen aus aller Welt einen Abstecher wert. Das von der UNESCO zum Welterbe erklärte Mittelrheintal mit seinen Burgen, Weinbergen und romantischen Städten verzaubert trotz seiner Eigenschaft als bedeutender Verkehrsader bis heute die Menschen. Wer eher die Ruhe und Entspannung oder sportliche Bewegung an frischer Luft liebt, ist in den Wäldern und auf den Feldern des Hunsrücks richtig. Ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen verbindet die sehenswerten Orte und lässt einen die Landschaft intensiv erleben. Über den Flughafen Frankfurt-Hahn gelangen Besucher aus ganz Europa auf schnellstem Wege in unsere Region.

Hunsrück-Touristik

Romantischer Rhein

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