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Neue regionale Wirtschaftsförderung startet!

Ab sofort startet mit der neuen Förderperiode 2022-2027 die neue regionale Wirtschaftsförderung in Rheinland-Pfalz. Das hat Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt. Damit erhalten mehr Regionen und somit mehr Unternehmen die Möglichkeit zur Förderung. Rund 30 Millionen Euro stehen im Haushaltsjahr 2022 für neue Vorhaben bereit. Anträge können ab sofort bei der ISB gestellt werden.

Die Zahl der Fördergebiete steigt von 10 in der vergangenen auf nun 17 Regionen in der aktuellen Förderperiode. Die sieben neuen Regionen sind: Die Landkreise Ahrweiler, Kusel, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Rhein-Hunsrück-Kreis sowie die Städte Worms und Trier. Die neue Gebietskulisse gilt für die neue Förderperiode 2022 bis 2027.

Mit dem GRW-Programm können Investitionsvorhaben von gewerblichen Unternehmen in strukturschwachen Regionen in Rheinland-Pfalz unterstützt werden. Eine Antragstellung ist ab sofort bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) möglich.

Karte der Fördergebiete in der Förderperiode 2022-2027

Was wird gefördert?

Es werden Investitionen von Unternehmen gefördert, die die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Unternehmen steigern und einen wirtschaftlichen Erfolg für die Region erwarten lassen. Das können Investitionen in die Errichtung einer neuen oder der Ausbau einer bestehenden Betriebsstätte, die Diversifizierung der Produktion sowie die grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses sein. Zudem müssen durch die Investition neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert werden.

Zu den C-Fördergebieten gehören in der neuen Förderperiode 2022-2027 die Stadt Pirmasens, der Kreis Südwestpfalz, die Stadt Zweibrücken sowie der Kreis Birkenfeld. Kleine, mittlere sowie große Unternehmen können mit bis zu 35 % gefördert werden.

Als D-Fördergebiete sind folgende Gebiete in der neuen Förderperiode ausgewiesen: Kreis Ahrweiler, Kreis Kusel, Kreis Cochem-Zell, Kreis Altenkirchen, Kreis Bad Kreuznach, Kreis Vulkaneifel, Kreis Bernkastel-Wittlich, Donnersbergkreis, Rhein-Hunsrück-Kreis, Stadt und Kreis Kaiserslautern, Stadt Worms, sowie die Stadt Trier. Kleine und mittlere Unternehmen können in diesen Gebieten mit bis zu 20 % gefördert werden.

Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist seit 1969 das zentrale Instrument der regionalen Wirtschaftspolitik in Deutschland. Ziel ist es, strukturschwache Regionen zu unterstützen, Standortnachteile bei Investitionen auszugleichen und Anreize zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung zu setzen.

Zur Antragsstellung inklusive weiterer Informationen gelangen Sie hier!

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